Edmund Kesting
Informelle Malerei
Ohne Titel
Zeichnung, Kreide auf Papier
Maße: 21 cm x 24 cm
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Biografie
* 27. Juli 1892, Dresden
† 21. Oktober 1970, Birkenweder
Kesting begann sein Studium für Malerei und Bildhauerei 1911 an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Friedrich Erich Kleinhempel, Ermenegildo Antonio Donadini und Richard Guhr. Dieses setzte er an der Akademie der bildenden Künste bei Richard Müller fort und beendete es nach seinem Heerdienst im Ersten Weltkrieg als Meisterschüler von Otto Gussmann.
1919 gründete er eine private Kunstschule „Der Weg – Schule für Gestaltung“, deren Konzept er einige Jahre später auch in der Berliner Schule „Der Weg“ umsetzte.
Ab 1921 arbeitete Kesting nach seiner Begegnung mit Herwarth Walden bei der Zeitschrift „Sturm“ und beteiligte sich später auch an den Ausstellungen des „Sturm“-Kreises.
Im Laufe seiner Karriere konnte Kesting auch internationalen Ruhm genießen.
So erwarb zum Beispiel das Museum of Modern Art in New York eines seiner Werke.
Während der NS-Zeit wurde Kesting, der als entarteter Künstler angesehen wurde, ein Mal- und Ausstellungsverbot erteilt und viele seiner Werke aus Museen entfernt.
Er gilt als Vertreter der Informellen Malerei, einer abstrakten Kunstrichtung in den europäischen Nachkriegsjahren.