Ohne Titel

Mischtechnik mit Gouache über Kugelschreiber, signiert und 1965 datiert

Maße: 19 cm x 14 cm

Biografie

* 25. April 1924, New Britain, Conneticut
† 12. August 1983, Ravensburg

Mit 15 Jahren begann Shapiro sein Kunststudium an der Art School in Hartford in Connecticut. Es folgen verschiedene Studienaufenthalte in Boston, New York und Indiana. Prägend ist vor allem die Zeit bei Karl Zerbe, der ihm den Deutschen Expressionismus näher bringt.

Amerika verlässt Shapiro das erste mal um in der Kunstmetropole Paris im Atelier 17 bei Stanley W. Hayter zu arbeiten. Dort lernt er Miró, Chagall und Giacometti kennen.
Er galt als wenig konstanter Mensch, was sich durch seinen ständigen Wechseln des Galeristen und des Wohnortes zeigt und Phasen zwischen Euphorie und tiefsten Despressionen verursacht.

Die wichtigsten Bekanntschaften und Ausstellungen machte Shapiro während seiner „Karlsruher Jahre“.

Seine Werke beschreibt seine Frau Ruth Lichti als ein sinnlich-leidenschaftliches Fest der Farben kombiniert mit europäischen Einflüssen des Informell, der Abstraktion und des expressionistischen Gestus. Typisch für Shapiro sind seine neben einander gesetzten und teilweise überlappenden Farbfelder.

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