Ohne Titel

Aquarell

Maße: 28 cm x 21 cm

Biografie

* 06. August 1900
† 20. Januar 1986

Bevor Kinder in den Ersten Weltkrieg zog, begann er sein Studium an der Dresdner Kunstgewerbeschule. Nach führte er dieses ein Jahr in Weimar als Gasthörer am Bauhaus und schließlich an der Akademie der Künste in Dresden fort. Ab 1926 war er dann Meisterschüler von Max Feldbauer.
Dank finanzieller Unterstützung, die ihm für die Auszeichnung mit dem Großen Sächsischen Staatspreis zur Verfügung stand, konnte er sein Studium im Fach Wandmalerei erfolgreich im Jahr 1932 abschließen.
Im selben Jahr trat Kinder auch der Neuen Dresdner Sezession bei.

Bei einem Kriegsurlaub während des Zweiten Weltkriegs lernte er in Paris den Maler Pablo Picasso kennen. Kinder gab zu, dass ihn Picasso schon immer sehr beeinflusst habe.
1947 wurde er Mitglied der Künstlergruppe „Das Ufer“ und setzte sich als Leiter der „1. Sozialistischen Künstlerbrigade Schloss Rammenau“ intensiv mit dem Formalismusstreit auseinander. In Folge seiner Überlegungen distanzierte sich Kinder von staatlich gelenkter Kunst und malte zunehmend experimenteller.

Neben Picasso hatte auch die pantomimische Abstraktion von Marcel Marceau gepaart mit einer ausführlichen Auseinandersetzung mit Bewegungsabläufen und deren Abstraktion einen großen Einfluss auf die zunehmende Abstraktion in seinen eigenen Werken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kinder sowohl den Traditionen des Bauhauses und der Dresdner Schule folgte als auch Einflüsse aus dem Kubismus und Picassos Werken auf sich wirken ließ.

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