Zange Collage von Herbert Zangs

Ohne Titel

Zange verweißt

Maße: 48 cm x 38 cm

Biografie

* 27.März 1924, Krefeld
† 26.März 2003, Krefeld

Zangs studierte von 1945 bis 1950 an der Kunstakademie Düsseldorf unter anderem bei Otto Pankok. Sein Freund Günther Grass, der sehr an Zangs Erlebnissen im Militär im Zweiten Weltkrieg interessiert war, erwähnte ihn in seinem Roman „Die Blechtrommel“ in der Rolles des Malers Lankes.

Das Reisen entdeckte der Maler für sich schnell als geeigneten Lebensstil, wodurch eine große Anzahl an figurativen „Reisebildern“ entstanden ist.
Ab 1952 begann Zangs mit seinen weltbekannten „Verweißungen“ mit denen er Kunstgeschichte schrieb. Unglücklicherweise wurde ein Großteil dieser Arbeiten während seiner Reisen in seinem Lager vernichtet.

Die ab 1957 entstanden Bildserien bei denen die Farbe mit Scheibenwischern aufgetragen wurden zählen neben den Verweißungen zu Zangs bekanntesten Werken.
Im weiteren Verlauf widmete sich Zangs außerdem Blüten- und Sternenbildern sowie Pinselabwicklungen.

1996 wurde das Buch „Sehen in weiß – Stationen meins Lebens“ veröffentlicht in dem Zangs über seine Begegnungen mit Pablo Picasso, Grass, Marlene Dietrich und anderen Personen berichtet.

Heute findet sich Leben und Werk des Künstlers im Herbert Zangs Archiv in Paris dokumentiert. Neben vielseitigen und abstrakten Werken hat Zangs auch eine Vielzahl gegenständlicher Arbeiten kreiert.

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