Südliche Landschaft von Manfred Henninger

Südliche Landschaft

Südliche Landschaft verso bezeichnet, Provenienz: Besitz der Familie des Künstlers, Öl/Karton

Maße: 38 cm x 48 cm

Biografie

* 02. Dezember 1894, Backnang
† 05. Oktober 1986, Stuttgart

Nach seiner abgeschlossenen Konditorlehre stieg Henniger auf ein Studium an der Stuttgarter Kunstakademie um. In dieser Zeit waren Robert Poetzelberger, Christian Landenberger, Heinrich Altherr und später in Dresden Oskar Kokoschka seine Lehrer.

Als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg entdeckte er den Pazifismus für sich und näherte sich im späteren Verlauf seines Lebens an den linken Schriftsteller Friedrich Wolf an.

1929 war Henninger Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession, einem Zusammenschluss junger Stuttgarter Künstler.

Rund 20 Jahre später war er Leiter der Malklasse für Landschaft und Bildnis und später Rektor der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart.
Später sagte Henning selber, dass sich die Tätigkeit als Lehrer für Schüler wie Friedrich Sieber und Günther C. Kirchberger befruchtend auf seine eigene Arbeit ausgewirkt hat.

So behandelte Hennig, dessen Stil als spätimpressionistisch eingestuft werden kann, in seinen Werken hauptsächlich Themenfelder wie Landschaft und die menschliche Figur.
Zu seinen wichtigsten Ehrungen und Auszeichnungen zählen die Ernennung zum Ehrenmitglied der Stuttgarter Kunstakademie, die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, sowie die Bürgermedaille der Stadt Stuttgart und das Große Bundesverdienstkreuz. 1985 wurde ihm sogar der Hans-Thoma-Preis verliehen.

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