Salomé (Wolfgang Ludwig Cihlarz)
Die neuen Wilden am Moritzplatz
Desmond
Acryl auf Leinwand, 1984
Maße: 87 cm x 100 cm
Biografie
* 24. August 1954, Karlsruhe als Wolfgang Ludwig Cihlarz
Cihlarz zog nach einer abgeschlossenen Bauzeichner Ausbildung nach West-Berlin und studierte dort später an der Universität der Künste Malerei bei Ulrich Knipsel. Anschließend war er Meisterschüler bei Karl Horst Hödicke.
1973 erfand Gerhard Hoffmann, in dessen Café „Anderes Ufer“ Cihlarz zeitweise arbeitete, für ihn das Pseudonym Salomé. In dieser Zeit war er mit Rainer Fetting liiert. Zusammen mit Künstlerkollegen wie Helmut Middendorf, Bernd Zimmer, Rainer Fetting, Anne Jud, Berthold Schepers und Rolf von Bergman gründete Salomé die „Galerie am Moritzplatz“.
Salomé nahm an der Ausstellung „Heftige Malerei“ im Berliner Haus am Waldsee teil und im darauffolgenden Jahr in Aachen an „Les Nouveau Fauves – Die neuen Wilden“, die einer Gruppe von jungen Künstlern ihren Namen gab, teil. Vertreter dieser Gruppe waren neben Salomé Künstler wie Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Bernd Zimmer, Elvira Bach, Luciano Castelli und Jiří Georg Dokoupil.
Sein internationaler Durchbruch gelang Salomé durch die Teilnahme an der „documenta 7“ in Kassel. Daraufhin pendelte er zwischen New York und Berlin.